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Der Frühling ist da...

Eintrag vom 08.04.2018
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Entfernung (Luftlinie): 38,21 km
Max. Höhenunterschied: 18 m


Samstag

Das Wetter ist herrlich und wir sind guten Mutes, dass wir die kurze Strecke von Leipzig nach Delitzsch locker meistern werden. Im Gepäck sind zwei Äpfel, eine Tafel Schokolade, zwei Liter Wasser und ein paar Klamotten - mehr braucht es nicht für ein schönes Wochenende.

Abreise in der Schiebestraße
Bei mir Zuhause
Sabrina und Benno
Frohen Mutes

Wir fuhren los und es war einfach ein Traum. Die Sonne kitzelte unsere noch blasse Haut und die Straßen waren frei. Unsere Strecke führte uns vorbei am Hornbach-Baumarkt, dem St. Georg-Krankenhaus und anschließend durch Wiederitzsch. Nach einer guten halben Stunde waren wir bereits an der Schladitzer Bucht.

Da weder Sabrina noch ich das Bedürfnis nach einer Pause hatten, fuhren wir gleich weiter durch Wolteritz in Richtung Werbeliner See. Hier war es dann aber endlich soweit, die Beine brauchten eine Pause und die hungrigen Mäulchen wollten gestopft werden.

Am Werbeliner See
Am Werbeliner See

Die Ruhe am Werbeliner See ist einfach fantastisch, da man in diesem See nicht baden darf und sich somit die Besucherscharen in Grenzen halten. Es ging absolut kein Wind und so blieben wir hier ein Weilchen, bevor wir die letzte Etappe dieses Tages in Angriff nahmen.

Nach ziemlich genau 2 Stunden (ab Leipzig) hatten wir gegen 18:00 Uhr unser Hotel erreicht. Da das Zimmer sehr gemütlich war, ruhten wir uns etwas aus und machten noch einen kleinen Spaziergang durch das in Abendsonne getauchte Delitzsch. Das zum Hotel gehörende griechische Restaurant durfte uns anschließend als seine Gäste begrüßen. Nach ein, zwei Bierchen und - wie das beim Griechen so üblich ist - viel zu großen Portionen sind wir gut geschafft zu Bett gegangen.

Vorfreude
Hungrig und in großer Vorfreude

Sonntag

Ich weiß nicht, ob es an der Erschöpfung vom Vortag oder an der ruhigen Lage des Hotels lag, aber die Nacht war sehr erholsam und wir haben beide sehr gut geschlafen. Das Frühstücksbüffet war augenscheinlich nur für uns angerichtet, denn andere Hotelgäste waren nicht in Sichtweite. Uns war das egal, wir hatten Hunger und konnten somit in aller Seelenruhe frühstücken. Der Blick aus dem Fenster verhieß wieder einen wunderschönen und wolkenlosen Tag, der danach schrie, genossen zu werden.

Frühstück
Gut gestärkt

Nachdem wir unsere Taschen gepackt hatten, blieb noch genug Zeit, ein bisschen durch Delitzsch zu radeln und sich auf die Rückfahrt einzustellen.

Roßplatz
Roßplatz
Frühstück
Mahlzeit

Ein Abstecher zum Delitzscher Schloss nebst Schlosspark durfte natürlich nicht fehlen. Ich habe dieses Schloss schon etliche Male gesehen, aber es imponiert mir immer wieder.

Delitzscher Schloss
Delitzscher Schloss
Schlosspark
Delitzscher Schlosspark

Die Rückfahrt gestaltete sich ähnlich entspannt wie am Vortag, jedoch merkten wir beide unsere Hintern und Beine, so dass wir direkt am Werbeliner See die erste und einzige Pause dieses Tages gemacht haben.

Verschnaufpause am Werbeliner See
Verschnaufpause am Werbeliner See

Am frühen Nachmittag sind wir wieder wohlbehalten in Leipzig angekommen - etwas fertig, nicht mehr ganz so blass, aber vor allen Dingen eines - glücklich.

Fertig, aber glücklich
Fertig, aber glücklich